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Jubiläumskonzert

Neue Wege
im Chorgesang

Gesangverein
und Trauung

Straßenfest
der Lieder

12.000 km
bis nach Rodheim

Singen ist gesund
macht glücklich

Presse und Medien 2017

Jubiläumskonzert am 23.12.2017
Eine etwas andere Chorprobe
 

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Nach dem außergewöhnlichen Konzert "U-Bahn CHORtrollöre in unverfrorenem Bühnenauftritt" zusammen mit Matthias Keller im September war man sich einig: Wir müssen uns unbedingt noch einmal treffen! Und am letzten Donnerstag war es so weit: Der Comedian Keller besuchte die Chorprobe im Übungsraum des Rodheimer Gesangvereins; und anschließend wollte man sich noch gemütlich bei "Müllers" im Bürgerhaus zusammensetzen.

Es blieb aber nicht bei einem "einfachen" Besuch des Entertainers, es war der Beginn eines neuen Projekts: Matthias Keller wird beim weihnachtlichen Jubiläumskonzert der Rodheimer Sängerinnen und Sänger mit dabei sein! Und bei den ersten gemeinsamen Singversuchen sprang der Funke der Begeisterung sofort wieder über. Man darf schon jetzt gespannt sein auf ein Wiedersehen- und -hören mit dem Comedian aus Frankfurt beim Jubiläums-Chorkonzert des "Eintracht". Ein feines musikalisches Highlight gab es noch beim anschließenden Zusammensein in der Gaststätte. Fünf Sängerinnen und Sänger präsentierten eine spontane Kostprobe gelungenen A-Cappella-Gesangs: Matthias Keller zusammen mit Bernadette Topp, Eva Morgenstern, Laura Pfadenhauer und Bodo Herp wurden für den flotten Song "Just sing it" mit einem begeisterten Beifall belohnt.

Zuvor nahm die Chorprobe eine weitere überraschende Wendung. Der Nikolaus, in Gestalt vom "Wiene Wolfgang", klopfte an die Tür. In seiner unnachahmlichen Art hatte der Weihnachtsmann im roten Mantel beim Überreichen der Geschenktüten für jeden seiner Sangesfreunde einen charakteristischen, flotten Spruch parat, was bei den Anwesenden mit viel Heiterkeit aufgenommen wurde.

Nachdem sich die "Voices" bereits im November in einer zweitägigen Klausur auf das Weihnachtkonzert vorbereitet haben, erarbeitete auch der Männerchor am vergangenen Wochenende seinen Beitrag zu dem anspruchsvollen Programmablauf. Die "Goldkehlchen stecken ebenfalls in intensiven Vorbereitungen. Das alles macht neugierig auf das Konzert zum Abschluss des Jubiläums "175 Jahre Chorgesang in Rodheim v.d. Höhe" am 23.12.2017 um 17.00 Uhr in der ev. Kirche. Karten für die Veranstaltung gibt’s im Vorverkauf bei allen Sängerinnen und Sängern der "Eintracht" sowie in der Metzgerei Schaupp/Hisserich in der Hauptstraße. 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Festliches Jubiläumskonzert zu Weihnachten
Die Vorbereitungen haben begonnen

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Das Jubiläum "175 Jahre Chorgesang in Rodheim v.d. Höhe" mit vielen eindrucksvollen und bewegenden Veranstaltungen neigt sich seinem Ende entgegen. Bleibt noch als letzter Höhepunkt das Konzert zu Weihnachten in der evangelischen Kirche. Auch hier wollen die Sängerinnen und Sänger ihren Zuhörern ein unvergessliches musikalisches Hörerlebnis auf hohem Niveau bieten. Um sich darauf vorzubereiten, begaben sich am vergangenen Wochenende die "Voices" in eine dreitägige Probenklausur, zwei Tagen davon mit Übernachtung im Paul-Schneider-Freizeitheim in Langgöns.

Chorleiter Björn Nolting hatte ein straffes, arbeitsintensives Übungsprogramm zusammengestellt, das allen Teilnehmern einiges abverlangte. Zwischendurch hatten die Sängerinnen und Sänger Gelegenheit, sich bei der eigens engagierten Stimmbildnerin Pia Oberbillig in Sachen "Singen und Stimme" professionell beraten zu lassen. Aber auch Freizeit und Spaß kamen nicht zu kurz. In den Pausen und vor allem am Abend gab es viele Gelegenheiten zu lockeren persönlichen Gesprächen in kleiner Runde. Für viel Heiterkeit sorgten Steffi Diéme und Bernd Röder, die eine lustige Szene aus dem Bühnenstück "Der neue Bürgermeister " zum Besten gaben. Eine besondere Note hatte das Ganze noch, weil zwei Teilnehmer, nämlich die Sopransängerin Eva Morgenstern und "Eintracht"-Vorsitzender Axel Pfadenhauer Geburtstag hatten, was von den Übungsteilnehmern mit einem Ständchen zünftig gefeiert wurde.

Die Chorkonzerte des Rodheimer Gesangvereins "Eintracht" in der Adventszeit haben eine lange Tradition. Und das diesjährige Konzert zu Weihnachten soll der festliche Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten werden. Es findet statt am Samstag, dem 23.12.2017, dem Tag vor dem Heiligen Abend, in der evangelischen Kirche in Rodheim v.d. Höhe. 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Neue Wege im Chorgesang: „Konzert neu gemischt“ mit U-Bahnkontrollör Matthias Keller – oder: Innenansichten eines Chorleiters

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (bn) – Was ist eigentlich ein „Neuer Weg“ im Chorgesang? Gibt es überhaupt noch irgendetwas, was es bisher tatsächlich so noch nicht gab? Unser „Gesangverein Eintracht 1842“ e.V. Rodheim vor der Höhe hat sich anlässlich seines 175jährigen Jubiläums auf die Suche begeben – und ist fündig geworden.

Ein Highlight für das Jubiläumsjahr haben wir gesucht, irgendeine Idee, wie man dem Publikum – und nicht zuletzt auch sich selbst – etwas Besonderes bieten kann. Natürlich gebe ich mir im Festjahr besonders viel Mühe, unsere musikalische Qualität voranzubringen. Natürlich versuche ich, besondere gestalterische Elemente in unsere Auftritte zu integrieren und die gewohnten Bahnen und Choraufstellungen aufzubrechen. Natürlich habe ich besondere Chorliteratur gesucht, die man in Rodheim bisher noch nicht gehört hat. Aber tue ich das nicht eigentlich jedes Mal? Ist nicht jedes Konzert eine Herausforderung, aufs Neue die Grenzen des Chores zu erweitern und ihn fortzuentwickeln? Oder besser: hinzuentwickeln – hin zu etwas Neuem, über die bisherigen Grenzen hinweg. Was könnte man also zum Jubiläum noch „besonderer“ machen?

Die gesuchte Idee kam in Person meines Vizechorleiters Bodo Herp, der eine Bühnenshow von Matthias Keller gesehen hatte. Eher bekannt unter dem Band-Namen „U-Bahn-Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“, einer A Capella-Formation, die im Rhein-Main-Gebiet einigen ein Begriff sein könnte. Matthias Keller ist regelmäßig auch als Solokünstler zu hören mit seinem Programm LOOPINSLAND, einer Mischung aus Konzert und Comedy. Die Loop-Machine ist dabei sein ständiger Begleiter: mit ihr nimmt er über das Mikrofon Tonspuren auf, die im nächsten Loop live wiedergegeben werden, während er eine neue Tonspur dazu singt, und wieder eine, und noch eine. Ein Ein-Mann-Chor. Und nicht nur das: sogar eine Ein-Mann-Band, wenn er per Mouth-Percussion, Gitarre und Harmonika ein ganzes Rock-Ensemble auf die Bühne zaubert! (Oder wahlweise eine Herz-OP, einen orientalischen Basar oder eine Blumenwiese.) Und ein dufter Typ mit Witz und Charme ist er obendrein.

Also – mutig drauf los und ihn einfach mal nach der Show ansprechen. So oder so ähnlich könnte es gewesen sein: "Äh, hallo! – Nee, ich wollte kein Autogramm… – Ach, doch, ich nehm‘ mal eins. – Du, sag‘ mal, ehm, ich darf doch ‚Du‘ sagen, oder? – Also, ich sing da in einem Chor, wir haben nächstes Jahr Jubiläum, und ich hatte da eben während Deiner Show so eine Idee…" Uff – gar nicht so einfach, jemandem eine Projektidee vorzuschlagen, wenn man selbst noch gar keine Ahnung hat was das überhaupt für ein Projekt werden könnte. Aber Bodo Herp hat’s versucht – mit Erfolg!

Es folgte ein erstes Beschnuppern zusammen mit dem Vorstand nach einem von Matthias‘ Auftritten im Frankfurter Stalburg-Theater. Schon während der Show formten sich in meinem Kopf erste musikalische Ideen – und viele Fragezeichen: "Hey, die Loop-Machine könnte man bei ‚Evening Rise‘ einsetzen! Aber wie singt ein ganzer Chor in ein Mikrofon? – Bei ‚Horse with no Name‘ könnten die Männer den Background machen – wenn der Keller dann die Loop-Machine an der richtigen Stelle ausschaltet. Geht das überhaupt? Ah, und dieses Spiritual wollte ich sowieso immer schon machen. Ob wir einfach seine Version übernehmen können?"

Das Treffen nach der Show stand ganz im Zeichen dieser Fragezeichen. Während Bodo Herp, Axel Pfadenhauer und die anderen des Vorstands versuchten, eine nette Atmosphäre zu schaffen und Matthias zu einem Umtrunk einluden, ratterte eine Frage nach der anderen in meinem Kopf. Und offensichtlich in Matthias‘ Kopf auch. Puh – wie das wohl gehen wird? Aber Matthias‘ Offenheit und positive Ausstrahlung ließen die Zweifel schnell verfliegen. "Klar – wir machen was zusammen. Ich habe zwar noch keine Ahnung was, aber das findet sich dann schon. Cool – ´n echter Gesangverein, warum nicht?" KRACK – das erste Eis war gebrochen, auch in meinem Kopf. Die Fragezeichen indes blieben…

Bald danach saßen wir wieder zusammen und brainstormten Ideen zur musikalischen Umsetzung, suchten Termine und einen Titel für das ganze Projekt, tauschten Kontaktdaten aus und schlossen erste Vereinbarungen. Ich arrangierte Matthias‘ Songs für meine Chöre, hörte Einzelstimmen aus seinen Aufnahmen heraus und freute mich immer mehr darauf, die Visionen aus meinem Kopf Wirklichkeit werden zu lassen – immer ermutigt durch Matthias‘ Offenheit und Unkompliziertheit. Meine vorsichtigen Fragen und Vorschläge wie "…da würden wir dann mit dem Chor Deine Loops ersetzen, ist das OK für Dich?" bis hin zu: "Wir haben da so ´ne Schlager-Nummer im Programm, dazu könntest Du super beatboxen – oder ist Dir das zu peinlich?" wurden von ihm allesamt erfreut aufgenommen und sofort mit kreativen Ideen und Vorschlägen ergänzt.

Ein paar Ideen mussten natürlich auch wieder verworfen werden. Aber das Bild dessen, was da am 23. September 2017 im Rodheimer Bürgerhaus passieren würde, wurde nach weiteren E-Mails und Treffen immer klarer – auch wenn wir alle nicht wussten ob das Ganze rein technisch überhaupt so funktionieren würde. Egal, irgendwas wird schon dabei rauskommen, und wenn nicht alles klappt haben wir jedenfalls ein tolles Konzert-Experiment erlebt. Jetzt galt es, die Chormitglieder ebenfalls auf diesen neuen Weg mitzunehmen – schließlich ist es auch nicht einfach, jemanden für eine Projektidee zu begeistern, wenn man selbst noch gar keine Ahnung hat ob das Projekt so funktionieren wird.

Ein erstes Kennenlernen mit den Chorsängern fand bereits im vorigen November statt. Alle fanden sich sympathisch und waren gespannt auf diese neue Erfahrung. Aber was für eine Erfahrung würde das werden? Der Knoten platzte endgültig bei unserem Probenwochenende mit Matthias zwei Wochen vor dem Konzert. Und auch alle meine Zweifel verflogen: Unsere Ideen funktionierten! Nicht zuletzt, weil Matthias ungemein flexibel und professionell mit allen Unwägbarkeiten umging und meine Gedanken zu lesen schien, was ich mir bei diesem und jenem vorgestellt hatte. Und nicht nur meine – das Zusammenspiel mit unserem Kinderchor „Goldkehlchen“ klappte so selbstverständlich als müsste es so sein. Und folgerichtig ergab sich auch noch ein mitreißendes Gesangs-Duett mit unserer Kinderchorleiterin Rosalie, das Matthias ganz nebenbei auch noch auf der Gitarre begleitete. Sogar die Außenstehenden spürten, wie alle sich gegenseitig beflügelten und zur Hochform aufliefen.

Sonst war es für mich eigentlich wie immer: Einsingen, Homogenität herstellen, schwierige Stellen proben, die Technik auf uns und uns auf die Technik abstimmen, von den eigenen Ideen begeistert sein, gut zuhören, ein bisschen Abwechslung reinbringen, und die Sänger bei Laune halten während die Bühnenchoreografie den letzten Schliff bekommt und alle zum X-ten Mal zu einer bestimmten Zeit loslaufen oder irgendwo ankommen sollen. Das letzte i-Tüpfelchen für das Konzert lieferte die professionelle Beschallungs- und Beleuchtungstechnik, die unsere innere Atmosphäre aufgriff und effektvoll nach außen trug.

Der Rest kam dann ganz von alleine, in Form eines überwältigenden Erfolgs dieses außergewöhnlichen Experiments: Matthias‘ Loop-Machine und unser Chorgesang verschmolzen zu einer bis dahin ungehörten Klang-Einheit, die ein echtes Jubiläums-Highlight nicht nur für unser Publikum darstellte, sondern auch für uns. Vielleicht sogar noch eher für uns, denn wir hatten nicht nur das Gefühl, über uns hinauszuwachsen. Wir haben tatsächlich die bisherigen Grenzen des für uns Denkbaren gesprengt. Wow – einfach unbeschreiblich! Wer es nicht erlebt hat kann es sich nicht vorstellen…

Und was will uns diese Erfahrung nun eigentlich sagen? Dass es sich lohnt, neue Wege zu suchen. Und dass es sich lohnt, diese neuen Wege dann auch zu beschreiten, selbst wenn man nicht genau weiß was dabei herauskommen wird. Das, was über alle Unwägbarkeiten trägt, ist die Begeisterung. Die Begeisterung für die eigenen Ideen, und die Freude daran, diese Ideen seinem Publikum zu präsentieren und es auf diese neuen Wege mitzunehmen. Die Zeit der ausgetretenen Pfade in Form von „geselligen Liederabenden“, bei denen die auftretenden Chöre selbst ihr treuestes Publikum sind, ist aus meiner Sicht vorbei. Damit lockt man niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Wer mit seinem Chor zuversichtlich in die Zukunft blicken will muss sich auf den Weg dorthin machen – und warum nicht auch einmal auf ganz neuen Wegen?

Nun ist das „besonderste“ Konzert, das Rodheim je erlebt hat, schon wieder Geschichte, fast schon legendär. Es war eine einmalige Sache, im wahrsten Sinne des Wortes. So etwas macht man nicht jedes Jahr, und selbst wenn man das könnte – wäre es dann noch etwas Besonderes? Vielleicht ergibt sich ja die eine oder andere Gelegenheit, noch mal etwas mit Matthias zusammen zu machen. Bestimmt sogar. Jetzt freuen wir uns aber erst mal auf den Abschluss des Jubiläumsjahres, unser „Traditionelles Weihnachtskonzert“. Mal sehen ob es von vorne bis hinten traditionell bleibt – Matthias will unbedingt kommen und es sich anhören!
Ob er wohl die Loop-Machine mitbringt…? 

Verfasser: Björn Nolting (Chordirektor FDB)

Fotos: Jochen Beuck
 

Zentrale Ehrungsveranstaltung des Sängerkreises Friedberg/Wetterau in Rodheim
Kleine und große "Eintracht"-Sänger unter den Jubilaren

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – "Die Zukunft fängt an" mit diesen Worten bat Bettina Winkel zu Beginn die "Goldkehlchen" des heimischen Gesangvereins "Eintracht" auf die Bühne des Rodheimer Bürgerhauses. Diese eröffneten mit drei munteren Liedern die Ehrungsveranstaltung des Sängerkreises Friedberg/Wetterau. Rosalie Schüler, ihre junge Chorleiterin, war sichtlich überrascht und erfreut, als die Zuhörer lautstark eine Zugabe forderten. Und aus den Reihen der Goldkehlchen standen auch die ersten Jubilare auf der Bühne. Für drei Jahre Singen im Kinderchor durften Greta Fulle, Nele Jerkel, Celina Klupp, Emily Middendorf und Charlotte Westfeld Ehrennadeln aus den Händen der Kreisvorsitzenden entgegennehmen. Eine seltene Auszeichnung erhielt Laura Pfadenhauer, nämlich eine Urkunde der hessischen Chorjugend für 20 Jahre Singen in Kinder- und Jugendchören. Ihre Singkarriere hat sie im zarten Alter von sieben Jahren bei den Rodheimer "Goldkehchen" begonnen; und jetzt ist sie im Erwachsenenchor "Voices" aktiv.

Erfrischend kurz und knackig waren die Grußworte der sympathischen Kreisbeigeordneten und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch sowie des "Rodheimer Bürgermeisters" Rainer Schaub. Die Männer und "Voices" der "Eintracht", die in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum feiert, umrahmten die Ehrungszeremonie unter ihrem Chorleiter Björn Nolting mit mehreren Chorvorträgen und ernteten dafür viel Beifall. Geehrt wurden Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten Kreisgebiet für 25, 40, 50, 60 und unglaubliche 70 Jahre Chorzugehörigkeit. Aus den Reihen der "Eintracht" waren Katja Estenfeld und Frank Demmer (25 Jahre) sowie Vorsitzender Axel Pfadenhauer (40 Jahre) unter den Jubilaren. "Solange meine Leber mitmacht, gehe ich zum Singen", bemerkte scherzhaft Frank Demmer, der eigentlich mit Alkohol gar nicht viel am Hut hat. Kreischorleiter Martin Bauersfeld umrahmte die Ehrungen auf dem Flügel mit Melodien aus den Eintrittsjahren der jeweiligen Jubilare, und das Publikum sang dabei begeistert mit. Nach gut zwei Stunden endete die Feierstunde in dem von Rodheimer "Voices"-Damen und Sangesfreund Wolfgang Wien (Bühnendekoration) wunderbar herbstlich bunt geschmückten Bürgerhaussaal. 

 

 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Angelika Beuck
 

Eintracht-Chöre treffen U-Bahnkontrolleur Matthias Keller
Zum Schluss gab´s stehende Ovationen

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – "So etwas hat Rodheim noch nicht erlebt; das hatte nichts mit dem althergebrachten und verstaubten Image eines Gesangvereins zu tun; das war Werbung für das Singen und den Chorgesang auf höchstem Niveau." So lauteten die Kommentare nach dem zweiten Konzert, das im Rahmen des 175-jährigen Bestehens der "Eintracht" stattfand. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten gemeinsam mit Matthias Keller, einem hochkarätigen Bühnenkünstler, einen Showabend der Extraklasse. Schon während der Proben zu diesem einmaligen Projekt sprang der Funke der Begeisterung über zwischen dem Comedian Matthias Keller und den Dirigenten Rosalie Schüler mit dem Kinderchor "Goldkehlchen" und Björn Nolting mit den Erwachsenenchören "Voices" und Männer. Bemerkung Matthias Keller: "Es ist ein Geschenk, dieses Projekt mit Euch machen zu dürfen." Und die gute Stimmung und Begeisterung setzte sich auch im Konzert fort.

Bodo Herp, Vorstandsmitglied und "Vater" des Events, begrüßte die Gäste im vollbesetzten Bürgerhaus. Unter ihnen waren auch Bürgermeister Thomas Alber, die Blütenkönigin der Stadt Rosbach Jana I. und die Vorsitzende des Sängerkreises Friedberg/Wetterau, Bettina Winkel. Den Besuchern bot sich eine kurzweilige, abwechslungsreiche Mischung von Ausschnitten aus dem Bühnenprogamm des Solo-Künstlers und ausgesuchten A-Cappella-Liedern der "Eintracht"-Chöre sowie einem bunten Mix aus allem. Bei dem Stück "Da müsste Musik sein" der "Goldkehlchen", begleitet vom Beatboxing Matthias Kellers, kam das Publikum so richtig in Rage. Die Goldkehlchen sowie Hermann Krämer wirkten auch mit bei dem heiteren Titel "Körperpflegewut", für den es ebenfalls viel Beifall gab. Dazwischen waren ruhigere Chorvorträge wie "Smile" von Charly Chaplin und "Wie kann es sein" von den Wise Guys zu hören.

Mit seiner "Fischbrötchen- Klingel" läutete Jürgen Kröger unüberhörbar das Ende der Pause ein. Ein besonderes, mit spontanem Beifall bedachtes Highlight, war danach das im Duett von Rosalie Schüler und Matthias Keller, die fetzig und temperamentvoll den Song "Fascination" interpretierten. Mit "Fußflusen", "Beatboxen" und einem nervigen Telefonat wegen einer Sachbeschädigung stellte der Comedian unter anderen drei Nummern aus seinem aktuellen Bühnenprogramm vor, die wiederholt zum Schmunzeln und Lachen einluden. Die Loop-Maschine mit vielen verblüffenden Effekten versetzte das Publikum das eine ums andere Mal in Erstaunen.

Mit dem Beatles-Song "Michelle", gemeinsam vorgetragen von den Voices" und dem Männerchor, endete das einzigartige Konzert. Und danach hielt es das begeisterte Publikum nicht mehr auf den Plätzen. Stehend applaudierten die begeisterten Zuhörer; und erst nach drei Zugaben durften die Akteure die Bühnen verlassen. Sichtlich bewegt bedankte sich der sympathische Matthias Keller für den überschwänglichen Applaus am Ende dieses unvergesslichen Konzertabends.

Bei der Nachbetrachtung schwärmten die Beteiligten in Superlativen. Kommentare wie: "Spitze, toll, grandios, gigantisch, es war ein Traum, das war eine Sternstunde" waren da zu hören. 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Jochen Beuck
 

Vorbereitung auf ein außergewöhnliches Konzertereignis
Bunte Mischung aus Beatboxing und Chorgesang

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Viele, die nach dem fulminanten Konzert der A Cappella Band "Viva Voce" im Mai gesagt haben: "Schade, dass wir das verpasst haben!" können das jetzt wieder gut machen. Am Vorabend zur Bundestagswahl startet nämlich das nächste Konzert-Highlight im Jubiläumsjahr der "Eintracht". Unter dem Motto "Konzert neu gemischt, Eintracht-Chöre treffen U-Bahnkontrollör Matthias Keller" startet im Rodheimer Bürgerhaus eine einzigartige Bühnenschau, die man sich diesmal nicht entgehen lassen sollte.

In einem Probenwochenende bereiteten sich die Chormitglieder zusammen mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten Entertainer Matthias Keller auf das musikalische Top-Ereignis vor. Die drei Übungstage, die jeweils mit intensiven Einsingübungen begannen, waren sehr anstrengend aber auch sehr effektiv. Neben konzentrierter Arbeit kam auch das Lachen zwischendurch nicht zu kurz; alle Teilnehmer waren mit viel Spaß und Engagement bei der Sache. Besonders zu verdanken war das den beiden Organisatoren Björn Nolting und Matthias Keller, die die Sängerinnen und Sänger immer wieder zu Höchstleistungen motivierten. Man konnte spüren, dass sich hier zwei Musikbeseelte gefunden haben, die auf der gleichen Wellenlänge ticken. Begeisterter Kommentar von Chorleiter Björn Nolting zum Abschluss des Probenwochenendes: "Das war der Hammer, das war total geil!"

Das Programm am Samstag, dem 23.09.2017, ist eine bunte Mischung von interessanten Nummern aus der aktuellen Bühnenperformance des Solo-Künstlers Matthias Keller und ausgesuchten A-Cappella-Liedern der Rodheimer "Eintracht"-Sängerinnen und Sänger. Dieses besondere Konzertereignis unter dem Motto "Comedian trifft Chor", das in dieser Art sicher einmalig ist, sollte man nicht verpassen. 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Angelika Beuck
 

"Goldkehlchen" wurden geehrt
Viel Beifall beim Minikonzert in der Arche

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – "Wir wollen Euch begrüßen" und "Es ist besser, wenn man lacht" waren die beiden Auftaktlieder in einem kleinen aber feinen Konzert der "Goldkehlchen". Dazu hatten sich zahlreiche Gäste, Eltern und Geschwisterkinder im Rodheimer ev. Gemeindezentrum "Arche" eingefunden. Und sie konnten sich davon überzeugen, dass die junge Chorleiterin Rosalie Schüler eine ausgezeichnete Arbeit mit den Kindern leistet. Die vielen bunten Lesezeichen und Klammern in ihren Liederbüchern deuteten an, dass die Zuhörer einiges aus dem Repertoire des Kinderchores geboten bekamen. Begleitet auf dem Klavier und mit Gitarre demonstrierte die Dirigentin, dass ihre Schülerinnen konzentriert singen und sich dabei auch noch rhythmisch bewegen, klatschen und mit den Füßen stampfen können. Der lebhafte Beifall der vielen aufmerksamen Zuhörer war ihr verdienter Lohn.

Einen krönenden Abschluss fand das Konzert mit den Ehrungen für mehrjähriges Singen im Kinderchor. Die beliebte, langjährige Betreuerin Karola Pfadenhauer hatte zehn Urkunden für mehrjähriges aktives Mitwirken bei den Goldkehlchen parat. Greta Fulle, Nele Jerkel, Celina Klupp, Emily Middendorf, Marlene Schöffel und Charlotte Westfeld singen seit drei Jahren im Kinderchor, und stolze fünf Jahre dabei sind Naomi Diéme, Susanne Fuß, Flora Herp, und Chiara Iba. Alle Geehrten konnten sich zusätzlich über einen Büchergutschein freuen.

Bevor die Besucher zufrieden nach Hause gingen, bedankte sich "Eintracht"- Vorsitzender Axel Pfadenhauer mit bunten Blumensträußen bei Rosalie Schüler und bei seiner Frau Karola für deren engagiertes Wirken im Kinderchor. Beide sind wichtige Garanten für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein.

Übrigens: Die großen Goldkehlchen sind auch dabei, wenn sich der "U-Bahnkontrollör" Matthias Keller zusammen mit den "Eintracht"-Chören am Samstag, 23.09.2017, im Rodheimer Bürgerhaus in einem höchst attraktiven Konzert präsentiert. 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Gesangverein als Ehestifter

Am Familienabend hat´s gefunkt

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – "Lieb gewonnen habe ich ein Mädchen, zart und hellblond, und sie ist mein Leben", dieses Lied habt ihr vor genau 28 Jahren mir und meiner damaligen Verlobten Carine hier am Polterabend gesungen", so begrüßte Brautvater Karsten Brunk die Rodheimer Sängerinnen und Sänger in seinem Garten in der Waldstraße. Und ein Produkt aus dieser Verbindung, ihre Tochter Souéra und deren Bräutigam Andreas Schröder, hatten jetzt an gleicher Stelle zum Poltern eingeladen. Es ist das erste Mal, dass sich zwei aktive Chormitglieder aus den Reihen der "Eintracht" das Jawort geben. Souéra, ein ehemaliges "Goldkehlchen", singt heute bei den "Voices", und Andi hat vor 18 Jahren seine Sängerkariere im Männerchor begonnen. So richtig gefunkt zwischen den beiden hat es am Familienabend der "Eintracht" vor sechs Jahren, als Andi seiner Souéra auf der Bühne vor vollbesetztem Saal eine musikalische Liebeserklärung machte, eine berührende und sehr romantische Geschichte.

Und eine Woche nach dem Polterabend war dann die feierliche kirchliche Trauung. "Andi, hier kommt die Braut!" stand auf dem Schild, das die kleine Paula vor sich her trug, als sie durch das Westportal die vollbesetzte Rodheimer Kirche betrat. Ihr folgte der stolze Brautvater Karsten, der seine Tochter Souéra im festlichen Hochzeitskleid zum Altar führte, wo sie Bräutigam Andreas Schröder bereits erwartete. In einer eindrucksvollen und berührenden Zeremonie gaben sich die jungen Brautleute vor Pfarrer Lothar Berger und der Gemeinde das Eheversprechen. Die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins "Eintracht" umrahmten die feierliche Szene mit drei gewünschten Liedern. Die Chormitglieder bildeten dann auch am Kirchenausgang ein Spalier, das die Hochzeitsgäste zu einem anschließenden Sektumtrunk in den benachbarten Faselhof leitete. Hier konnten alle dem frisch getrauten Paar und den stolzen Eltern persönlich zugratulieren und nach diesem besonderen, unvergesslichen Tag viel Glück für die gemeinsame Zukunft wünschen. 

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Familie Brunk
 

Rodheimer Sänger gestalten mit Matthias Keller (bekannt von den U-Bahn Kontrollören in tiefgefrorenen Frauenkleidern) ein außergewöhnliches Konzertereignis

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (bh) – Im Rahmen seines 175-jährigen Jubiläums betritt der Gesangverein "Eintracht" am 23. September um 19Uhr im Rodheimer Bürgerhaus musikalisches Neuland. Für das Konzert unter dem Motto „U-Bahn-CHORtrollöre in unverfrorenem Bühnenauftritt – Konzert mal ganz anders“ konnten die Fest-Organisatoren mit Matthias Keller einen hochkarätigen Künstler gewinnen.

Matthias Keller ist derzeit hauptberuflich als professioneller Sprecher tätig und tritt regelmäßig mit seinem äußerst sehens- und hörenswerten Soloprogramm „LOOPINSLAND – DIE EIN MANN BIG BAND“ auf (nähere Informationen unter www.solomatt.de).

Nach einem Auftritt in Friedrichsdorf angesprochen, ob er sich vorstellen könne, einen Konzertabend zusammen mit den Chören eines alteingesessenen Gesangvereins zu gestalten, hat Matthias spontan zugesagt. Seitdem laufen die Vorbereitungen auf ein in dieser Form bisher einmaliges Konzertereignis auf Hochtouren. Das Publikum kann sich auf einige Überraschungen in Form von kreativen Mischungen von Chorgesang, Beatboxing und Loopmachine freuen. Darüber hinaus präsentiert Matthias einige Teile seines „LOOPINSLAND“ Programms. Und selbstverständlich werden auch die Eintrachtchöre einige Lieder a capella vortragen, um den spannenden Konzertabend abzurunden.

Dieses musikalische Top-Ereignis sollte man sich nicht entgehen lassen! Tickets gibt´s bei den Chormitgliedern der "Eintracht" und der Metzgerei Hisserich in Rodheim. Weitere Informationen und Tickets Online gibt es unter www.eintracht-rodheim.de

Verfasser: Bodo Herp
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Beisitzer
 

Sommeraktivitäten und Ausblick auf ein bemerkenswertes Konzert im September

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Auch in der Sommerpause ging´s bei den Rodheimer Sängerinnen und Sänger nicht ganz ohne Gesang. Zum Ferienbeginn feierten sie zusammen mit ihren Partnern und den fleißigen Straßenfesthelfern das beliebte Wiesenfest auf dem Baumstück von Gisela und Robby Winkler. Ein lauer Sommerabend, muntere Gesangsvorträge mit Vizedirigentin Bernadette Topp sowie gut zu essen und trinken sorgten für beste Stimmung. Und später am Lagerfeuer schallten bald bekannte und beliebte Lieder zum Mitsingen durch die Nacht, begleitet von Gitarren, Ukulele und Cajon-Box.

Ein Erlebnis der besonderen war die Zelthochzeit von Laura und Tim Pfadenhauer in Rödgen bei Gießen. Die "Voices" umrahmten die Trauungsfeierlichkeiten ihrer Mitsängerin mit festlichen Liedbeiträgen.

Und schließlich war da noch der Dämmerschoppen bei Sangesfreund Wolf Fitzner, der dazu aus Anlass seines 75. Geburtstags eingeladen hatte. Mit einem Jubiläumsbembel und einem Ständchen gratulierten ihm seine Sangesbrüder. Er ist gewiss noch kein „alter Sack“, wie er augenzwinkernd bemerkte. In seiner nicht ganz unvorbereiteten Dankesrede malte er aus, was in den nächsten Jahren bis zu seinem 100. Geburtstag passieren könnte, wobei auch Chorleiter Björn Nolting, dann als junger Opa, noch sein Fett mitbekam.

Inzwischen haben die Chorproben wieder begonnen. Es gilt, sich auf das nächste Konzerthighlight im Jubiläumsjahr vorzubereiten. Am Samstag, dem 23. September, dem Vorabend zur Bundestagswahl, betreten die Rodheimer Sängerinnen und Sänger interessantes musikalisches Neuland. Zusammen mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten U-Bahnkontrollör Matthias Keller bieten sie im Rodheimer Bürgerhaus ein bemerkenswertes Konzert an, das es in dieser Konstellation noch nicht gegeben hat. Diesen besonderen Event, den sollte man sich nicht entgehen lassen.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

"Goldkehlchen" werden erwachsen

Beeindruckende Trauung in freier Natur

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Kleine Kinder werden groß und ehemaligen "Goldkehlchen" werden erwachsen: Laura Pfadenhauer, die vor 20 Jahren in den Rodheimer Kinderchor eingetreten ist und jetzt in dem Erwachsenenchor "Voices" singt, trat letzte Woche mit ihrem Mann Tim vor den Traualtar. Der stand aber nicht in einer Kirche, sondern in einem Zelt am Bergwald in Rödgen bei Gießen.

Es war schon ein außergewöhnlicher Event, den sich das Brautpaar hatte einfallen lassen. Für die zahlreichen Familienangehörigen, Freunde und Gäste war dort eine regelrechte Zeltstadt errichtet worden; und alles war perfekt geplant und organisiert für die romantische Hochzeitsfeier in freier Natur. Nur das Wetter spielte nicht ganz mit: Eine kräftige Gewitterfront mit Starkregen wirbelten den Zeitplan ganz schön durcheinander. So wurde die beeindruckende Trauzeremonie kurzerhand zwischen zwei Gewitterschauer verlegt, und das Brautpaar gab sich vor dem Rodheimer Pfarrer Lothar Berger das Jawort. Musikalisch wurde der feierliche Trauungsgottesdienst umrahmt vom gemischten Chor der "Eintracht", den "Voices", die von Ersatzdirigent Hans Martin Schlöndorf geleitet wurden.

Als sich später die Sonne wieder zeigte, strahlten die Brauteltern Axel Pfadenhauer , Vorsitzender der "Eintracht", und seine Frau Karola, engagierte Betreuerin der Goldkehlchen, mit den Gästen um die Wette. Und die zwischenzeitlich angezogenen Gummistiefel konnten wieder gegen festliche Hochzeitsschuhe ausgetauscht werden.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Jens
 

Straßenfest der Lieder

Bunte Mischung aus Volksfeststimmung, Freundschaft und Livemusik

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Feiern können sie, die Sängerinnen und Sänger der Eintracht". Diesmal jedoch wurden sie tatkräftig unterstützt von den befreundeten Rodheimer Ortsvereinen und der "Germania" aus Nieder Rosbach. Bald ist aber wieder die Kernkompetenz angesagt, das Singen: Im September werden die Chöre zusammen mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten U-Bahn-Kontrollör Matthias Keller einen attraktiven Konzertabend gestalten.

Doch zurück zum Feiern: Das "Straßenfest der Lieder" im Rodheimer Ortsmittelpunkt am letzten Wochenende war begünstigt von herrlichem Sommerwetter. Bei der feierlichen Eröffnung auf dem Marktplatz begrüßte der Vorsitzende Axel Pfadenhauer, die Blütenkönigin Jana I. und Bürgermeister Thomas Alber die zahlreichen Zuhörer. (Der Bürgermeister wurde übrigens am Abend noch einmal im Festtrubel gesehen). Die Begrüßungsworte wurden musikalisch umrahmt mit flotten Liedbeiträgen der "Eintracht"-Chöre "Voices", Männer und "Goldkehlchen", vortrefflich in Szene gesetzt von ihren Dirigenten Björn Nolting und Rosalie Schüler. Anwesend waren auch honorige Vertreter der Partnerstädte Netschkau im Vogtland und St. Germain les Corbeil in Frankreich.

Und dann wimmelte es auf der Festmeile von Sängerinnen und Sängern aus der gesamten Region, die auf drei verschieden Freiluft-Bühnen ihren Gesang erschallen ließen. Die Luft war bald von erfüllt den Klängen interessanter und abwechslungsreicher Chormusik. Für die zahlreichen Gäste ein außergewöhnliches und beeindruckendes Musikerlebnis. Schade nur, dass man nicht gleichzeitig an den drei Bühnen sein konnte.

Zu Essen und Trinken gab´s alles, was das Herz begehrt: Kaffee und leckere selbst gebackene Kuchen, Bratwurst, Steaks, Gyros, Pommes, Braten- und Fischbrötchen. Wer es gerne international mag, fand im Rahmen des Internationalen Freundschaftsfestes des Rodheimer Geschichts- und Heimatvereins im Faselhof kulinarische Köstlichkeiten aus Afghanistan, Finnland, Polen, dem Iran und Frankreich vor. Hier begeisterten auch am späten Nachmittag die Netschkauer Musikanten die Gäste. Wer es eher heimisch und hessisch bevorzugte, fand dies bei den Apfelweinspezialtäten der Familie Maul sowie unterm Götterbaum, wo "Eintracht"-Aktive in romantischem Ambiente beim "Fichtekränzi" echt "Roaremer Äbbelwoi" ausschenkten, passend dazu gab´s Handkäs mit Musik und Spundekäs.

Das musikalische Rahmenprogramm am Abend konnte sich sehen, oder besser hören lassen. Auf der Hauptbühne unterhielt die MSS-Bigband aus Seulberg die Gäste. Und wer es lieber etwas ruhiger und individueller mochte, lauschte im Faselhof dem Acoustic Duo Zweiklang mit der Kinderchorleiterin Rosalie Schüler (Gesang) und Henrik Engström (Gitarre).

Der Sonntagmorgen begann mit einem gut besuchten und eindrucksvollen Festgottesdienst. Pfarrer Lothar Berger verstand es geschickt, in seiner Predigt einen Zusammenhang zwischen dem 175-jährigen Vereinsjubiläum und dem Kirchengesang herzustellen. "Die Gründung der Gesangvereine in den Jahren um 1840 hatte vor allem die Zielsetzung, den Kirchengesang zu verbessern", zitierte er unter anderem aus der Jubiläumsfestschrift. Musikalisch umrahmten die Sängerinnen und Sänger mit Chorliedern den lebendigen Freiluftgottesdienst. Im Anschluss daran präsentierte das Trio "Tunefish" irische und amerikanische Folksongs und Country Blues vom Allerfeinsten. Die in Rodheim wohnenden Interpreten Bernadette Topp, (Fiddle + Gesang, sie ist auch engagierte Voices-Sängerin), ihr Mann und Musiklehrer Eckhart Topp (Gitarre + Gesang) und Anke Dammann aus Wuppertal (Akkordeon + Gesang) wurden begleitet von Pfarrer Lothar Berger (Bass-Tuba). Das "Tritracht" Trio, die "Eintracht"-Aktiven Wolf Fitzner (Piano), Benni Muhle (Schlagzeug) und Frank Demmer (Gesang), setzten den musikalischen Schlusspunkt eines sehr harmonischen und erfolgreichen Jubiläums- Festwochenendes der Rodheimer Gesangvereins "Eintracht".

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Gesang, Freundschaft und Live-Musik

Rodheim feiert das Jubiläums-Straßenfest der Lieder

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Mit dem "Straßenfest der Lieder" steht ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr "175 Jahre Chorgesang in Rodheim v.d. Höhe" bevor. Am Wochenende 24./25. Juni verwandeln sich der Bereich rund um den Marktplatz und der Faselhof bei der ehemaligen Bürgermeisterei in eine einzige Festmeile.

Eröffnet wird die Veranstaltung am Samstag um 15.00 Uhr vom Rosbacher Bürgermeister Thomas Alber und den Chören der gastgebenden "Eintracht". Danach geben 14 namhafte Gesangvereine aus der Region auf drei verschiedenen Bühnen Proben ihres Könnens. Die Gäste und Besucher erwartet zudem ein vielfältiges Angebot an hessischen und internationalen Speisen und Getränken. Hierbei wird die "Eintracht" tatkräftig unterstützt von verschiedenen Rodheimer Vereinen sowie der "Germania" aus Nieder-Rosbach. In das Festgeschehen ist in diesem Jahr außerdem das beliebte Internationale Freundschaftsfest des Geschichts- und Heimatvereins integriert. Für die kleinsten Besucher gibt es ein Kinderprogramm im Garten der KITA "Regenbogen". Und das Live-Musikangebot kann sich sehen und hören lassen: Auf der Hauptbühne am Marktplatz spielt am Abend die "MSS-Bigband" aus Seulberg. Im Faselhof präsentiert sich ab 18.00 Uhr eine Musikformation aus der Partnerstadt Netschkau; und danach konzertiert hier im Abendprogramm das Duo "Zweiklang" mit der "Goldkehlchen"-Chorleiterin Rosalie Schüler und Partner.

Der Sonntag beginnt um 10.00 Uhr mit einem Freiluft-Gottesdienst auf dem Marktplatz. Danach kann die Küche zu Hause kalt bleiben, denn das Fest setzt sich mit einem zünftigen Frühschoppen fort. Musikalische unterhält dann die Folk- und Country-Band "Tunefish" die Besucher, und im Anschluss stehen mit dem "TriTracht"- Trio drei Künstlern aus den Reihen der "Eintracht" auf der Bühne.

Als besonderes Schmankerl bieten die Rodheimer Sänger an beiden Tagen die Äbbelwoi-Wirtschaft "Unterm Götterbaum" an. Hier wird zünftig aus Jubiläums-Bembeln das echt "Roaremer Stöffche" in gerippten Gläsern ausgeschenkt.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart
 

12 000 Kilometer von Brasilien nach Rodheim v.d. Höhe

VIVA VOCE präsentiert energiegeladene Bühnenshow vom Feinsten

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Die Rodheimerin Birgit Lempp staunte nicht schlecht, als ihre Mutter, die in Brasilien lebt, begeistert vom Auftritt einer deutschen A Cappella Formation berichtete, die in der Friedenskirche in Sao Paulo ein Konzert gab; und dass diese Band nach ihrer Rückkehr in Deutschland einen Auftritt in der Nähe von Frankfurt habe. Nach weiteren Recherchen stand fest: Es handelte sich um die A Cappella Band VIVA VOCE, die am 12. Mai im Bürgerhaus ihres Heimatortes gastierte. Hierher hatten die Organisatoren des Gesangvereins "Eintracht" die fünf Sänger im Rahmen des 175-jährigen Jubiläums verpflichtet. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im Februar haben sie damit dem Festjahr ein weiteres herausragendes musikalisches Highlight hinzugefügt.

Bodo Herp, Vorstandsmitglied der "Eintracht" –er hatte die Kontakte zu VIVA VOCE geknüpft- begrüßte mit launigen Worten die Band und die Gäste in der gut gefüllten "Rodheim-Arena". Und die Besucher waren schnell begeistert von der professionellen Mischung aus Stimmenakrobatik und perfekter Life Performance, die die fünf Musiker auf die Bühne zauberten. Bei David´s italienischem Opernsolo blieb es der neuen Rosbacher Blütenkönigin Jana Hoffmann vorbehalten, dem strahlenden Tenorsänger einen Blumenstrauß auf die Bühne zu werfen. Ebenfalls in der ersten Reihe gab sich Bürgermeister Thomas Alber die Ehre. Besonders gespannt war man in Kreisen der Rodheimer Chormitglieder auf den VIVA VOCE Titel "Ich weiß, dass ich nichts weiß", den sie seit kurzem in ihrem Repertoire haben. Und wie das Publikum waren auch sie begeistert von der Textzeile mit dem hochaktuellen Bezug: " Warum hat Donald Trump den FBI-Chef rausgeschmissen?", diese war noch am Nachmittag zusammen mit "Eintracht"-Sänger Benni Muhle kreiert worden.

Perfekt wie die gesamte Show war auch die Schlussvorstellung, als sich die fünf Sänger musikalisch beim gastgebenden Gesangverein und dessen Vorsitzenden Axel Pfadenhauer bedankten für die Einladung nach Rodheim sowie bei Chorleiter Björn Nolting und dessen Gattin Sabine, denen sie eine VIVA VOCE CD überreichten. Mit stehendem Applaus verabschiedete das Publikum die Gesangskünstler. Kommentar der Konzertbesucherin Sabine Besemer: "Super! Ich war begeistert!"

Als besonderes Schmankerl am Schluss sangen die fünf Stimmakrobaten am Info-Stand für die verbliebene Fangemeinde noch ein Ständchen, live und ganz ohne Technik, Fazit von Organisator Bodo Herp: "Wer da war, war begeistert – wer nicht da war, hat etwas verpasst."

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Ein Sänger-Urgestein kommt in die Jahre

Wolfgang Wien wird 70 und gleichzeitig Ehrenmitglied der "Eintracht"

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – "Seit über 46 Jahren singt er bei der "Eintracht", er ist ein sängerisches Ur-Gestein, er ist äußerst zuverlässig und immer da, wenn er gebraucht wird, im 1. Bass ist er ein souveräner Stimmführer, seine tollen Bühnendekorationen bei vielen Anlässen sind jedes Mal eine Augenweide, als Nikolaus erfreut er mit flotten Sprüchen seine Mitsänger und am Schluss der Männerchorprobe hat er meistens noch eine "flotte Geschichte" zur Erheiterung aller parat." Mit diesen Worten charakterisierte Jutta Müller, die 2. Vorsitzenden des Vereins, den "Wiene-Wolfgang". Und sie hätte die positive Aufzählung in ihrer Laudatio für den Jubilar noch endlos fortsetzen können.

Ort des Geschehens war die Gaststätte "grasgrün" in der Rodheimer Sporthalle, wo Wolfgang Wien im Kreise seiner Familie und Freunde seinen 70. Geburtstag feierte. Für die Rodheimer Chorsängerinnen und Sänger war es ein "Muss", ihrem beliebten Sangesfreund an diesem Tag mit einem Ständchen zu gratulieren. Verbunden mit den musikalischen Glückwünschen war die Verleihung der Urkunde zum Ehrenmitglied in der "Eintracht".

Mit der Auswahl seiner Wunschlieder deckte er fast alle Facetten des Chorgesangs ab: Das fröhliche "Wanderliedchen" wünscht er sich alljährlich vom Männerchor zum Geburtstag. Dem besinnlichen „Wie kann es sein" von den "Wise Guys" folgte der gefühlvolle Elvis-Song "Can´t help falling in love", eine Gemeinschaftsproduktion von Männern und "Voices". "Weit, weit weg" von Hubert von Goisern, vorgetragen im alpenländischen Dialekt, ist inzwischen ein gern gehörter Ohrwurm. Das französische Trinklied "Tourdion" setzte einen fetzigen Schlussakkord und wurde von den Zuhörern mit einem kräftigen Beifall honoriert. Alle Achtung: Chorleiter Björn Nolting hatte es sich nicht nehmen lassen, trotz einer starken Erkältung, das Ständchen für den allseits beliebten Sänger persönlich zu dirigieren.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Rodheimer Sänger holen A Cappella Band der Extraklasse in die Wetterau

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Im Rahmen seines 175-jährigen Jubiläums präsentiert der Gesangverein "Eintracht" am 12. Mai im Rodheimer Bürgerhaus ein musikalisches Highlight der Extraklasse. Mit "Viva Voce" konnten die Fest-Organisatoren die Pop-Stars der deutschen A- Cappella- Szene für einen Auftritt in der Wetteraugemeinde gewinnen.

Die fünf Musiker zeigen mit EGO eine energiegeladene Bühnenshow vom Feinsten. Modern, mitreißend und ganz ohne Instrumente. Originell, witzig, selbstironisch, charmant und hochmusikalisch präsentiert die "Band ohne Instrumente" im typischen, selbst kreierten Vox-Pop-Sound jede Menge eigener Titel. Gespickt mit kraft- und humorvoll inszenierten Cover-Songs beweist die Band, dass sie wahre Meister der beeindruckenden Bühnenperformance sind.

Dieses musikalische Top-Ereignis sollte man sich nicht entgehen lassen! Tickets gibt´s bei den Chormitgliedern der "Eintracht". Nähere Einzelheiten sowie Onlinetickets über eintracht-rodheim.de.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart
 

Vereinsjubiläums ist Hauptthema in der Mitgliederversammlung

Ehrungen für langjähriges Singen im Chor

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Als Chorleiter Björn Nolting, der wegen einer anderen Verpflichtung später erschien, unter dem Beifall der zahlreichen anwesenden Sängerinnen und Sänger den Versammlungsraum betrat, stand bereits der letzte Tagesordnungspunkt auf der Agenda. Er kam aber noch rechtzeitig, um zum Schluss der Veranstaltung mit den Anwesenden noch zwei stimmungsvolle Lieder anzustimmen.

Vorher stellte Vorsitzender Axel Pfadenhauer ausführlich Einzelheiten zur Organisation und zum Ablauf des "Straßenfestes der Lieder" vor. Dieser zweitägige Event im Juni ist ein Glanzpunkt im Jubiläumsjahr, in den diesmal auch das beliebte Freundschaftfest des Geschichts- und Heimatvereins integriert ist. Zur Freude der Besucher werden sich am Samstagnachmittag 13 befreundete Chöre aus der gesamten Wetterau musikalisch auf drei verschiedenen Bühnen präsentieren. "Auch wenn uns die anderen Rodheimer Ortsvereine tatkräftig unterstützen, wird jede helfende Hand aus den eigenen Reihen gebraucht. Es gibt genug zu tun für uns alle!", lautete sein Fazit.

In seinem Geschäftsbericht am Versammlungsbeginn lobte Pfadenhauer die effektive und fleißige Arbeit der vier Jubiläumsausschüsse, die im vergangenen Jahr das Festgeschehen intensiv vorbereitet haben. Die repräsentative Festschrift sowie die überaus gelungene Auftaktveranstaltung im Februar seien erste positive Ergebnisse gewesen. Dann bedankte er sich besonders bei den beiden Chorleitern Björn Nolting und Rosalie Schüler für deren professionelle Arbeit, sowie bei den beiden Vizedirigenten Bernadette Topp und Bodo Herp, die immer einspringen, wenn Not am Mann ist. "Die Stimmung und die Singfreunde bei den "Goldkehlchen" sind nach wie vor sehr gut", berichtete deren Betreuerin Karola Pfadenhauer. Allerdings kommt es leider zu gewissen Reibungsverlusten durch die beruflich bedingte Verlegung der Übungsstunden von Dienstag auf Mittwoch, die Beanspruchung der Kinder durch zunehmenden Nachmittagsunterricht sowie zahlreiche sonstige Freizeitangebote. Als Sprecher der Rechnungsprüfer bescheinigte Dieter Mehring der Kassenführerin Elke Schröder eine tadellose Buchführung; und auf seinen Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zu Kassenprüfern im nächsten Jahr wurden Dieter Mehring, Laura Pfadenhauer und Daniela Muhle gewählt.

Mit viel Beifall und zusätzlichen "Raketen" quittierte die Versammlung die Ehrungen für langjähriges Singen im Chor. Eine Urkunde für 20 Jahre Tätigkeit in Kinder- und Jugendchören erhielt Laura Pfadenhauer. Katja Estenfeld und Frank Demmer sind seit 25 Jahren aktiv, und "Eintracht"-Chef Axel Pfadenhauer ist seit 40 Jahren dabei, davon 35 Jahre im Vorstand. Die Empfänger der begehrten Weinpokale für fleißigen Probenbesuch in 2016 waren Eva Morgenstern und Hans-Albert Bausum.

Zum Schluss zeigte Sebastian Räuber noch zwei Trailer von den beiden hochkarätigen Musikevents, die die "Eintracht" im Jubiläumsjahr präsentiert. Zum einen weckte er bei den Zuhörern Lust auf den Auftritt des U-Bahn-Kontrollörs Matthias Keller, der im September zusammen mit den "Eintracht"-Chören ein Konzert veranstaltet. Zum anderen zeigte er Ausschnitte aus dem Programm "Ego", mit dem die A Cappella Band "Viva Voce" am 12. Mai 2017 im Bürgerhaus Rodheim eine Bühnenschau vom Feinsten präsentieren wird. Karten im Vorverkauf zu diesem tollen Event hält Kassenwartin Elke Schröder bereit.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Singen ist gesund und macht glücklich

Klangvoller Auftakt zum 175-jährigen Vereinsjubiläum

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) –
Einklang
: Nach "O nata Lux", einem Satz aus der Mottetensammlung des amerikanischen Komponisten Morten Lauridsen, vorgetragen von dem großen Gesamtchor der "Eintracht", begrüßte deren Vorsitzender Axel Pfadenhauer die zahlreichen Gäste und Zuhörer. Er lud alle herzlich dazu ein, die vielen attraktiven Veranstaltungen im Verlauf des Jubiläumsjahres zu besuchen. Eine Textzeile des von den "Voices" vorgetragenen Viva-Voce Songs "Ich weiß, dass ich nichts weiß", hatte einen ganz aktuellen politischen Bezug und lautete: "Warum findet Donald Trump die Kanzlerin beschissen?". Der Männerchor setzte mit dem offiziellen Lied zur Handball-WM 2007 "Wenn nicht jetzt, wann dann" von den Höhnern den Schlussakkord des musikalischen Intros.

Das Vorstandsmitglied des Hessischen Sängerbundes, Günther Herzberger, erhielt nach seinen Grußworten den ersten handgemachten Jubiläums-Bembel. "Die "Eintracht" hat den Geist der Zeit erkannt und ist ein sehr erfolgreicher Chor in Hessen", führte er unter anderem aus.

Kleinklang: Die "Goldkehlchen" in ihren roten T-Shirts, auf denen das neue Vereins-Logo prangt, begeisterten mit "Die alte Moorhexe", einem Lied zum "fröhlichen Fürchten", wie Moderator Wolf Fitzner bemerkte. Sehr kompetent und gut vorbereitet führte er durch die Veranstaltung. Die von Rosalie Schüler bestens betreuten jüngsten Akteure der "Eintracht", besangen mit dem ABBA-Hit "Thank you for the music", was alle anwesenden Sänger vereint, nämlich die Liebe zur Musik.

"Die Rodheimer Sängerinnen und Sänger sind fit für die Zukunft " sagte in seiner Festansprache der Vorsitzende der Hessischen Chorjugend, Dr. Kai Habermehl. Nach einem kurzen Ausflug in die 175-jährige Geschichte wies er auf den wichtigen Einfluss der Vereine auf Politik und Kultur in der Gegenwart hin. Sie sind unter anderen wichtige Anlaufstellen für Neubürger und auch Flüchtlinge, die sich in das Gemeinwesen integrieren wollen. Der Name "Eintracht" sei dafür richtungweisend. Und im Übrigen sei Singen so gesund, dass es eigentlich verschreibungspflichtig sein und von den Krankenkassen anerkannt werden müsste.

Bürgermeister Thomas Alber betonte, dass die Vereine "Herzstück" sind im verantwortungsvollen Umgang miteinander in der Stadt. Darum sei auch die vorbildliche Vereinsförderung der Stadt Rosbach bei den Hausberatungen nicht angetastet worden. Allerdings konnte er zu der prekären Übungsraumsituation der "Eintracht" leider noch keine zeitnahe Lösung anbieten.

Feinklang und Reinklang: Die Grußworte des Bürgermeisters und der Sängerkreisvorsitzenden Bettina Winkel wurden musikalisch umrahmt von den zauberhaften Mädchenstimmen des Vokalensembles "LaCappella" aus Burgholzhausen. "Die Tambourinschlägerin" von Robert Schumann, "They say it´s wonderfull (The Chordetts) und ein traditionelles Lied aus Schweden, veranlassten das Publikum zu Begeisterungsstürmen. Nach einem weiteren Schumann-Lied und dem Volkslied "Es saß ein klein wild Vögelein" verließen die sechs sympathischen, hübschen jungen Sängerinnen mit dem Song "Shower the People": „Überhäufe die Menschen, die du liebst, mit ebenso großer Liebe!" die Bühne, begleitet von tosendem Applaus.

Ausklang: Zum Schluss verabschiedeten sich alle kleinen und großen Sängerinnen und Sänger, die sich im ganzen Saal verteilten hatten, mit dem indianischen Abendlied "Evening Rise". Neben dem Dank an alle Gäste, Sänger-Innen und Helfer, gebührt abschließend ein ganz dickes Lob dem engagierten Chorleiter Björn Nolting, der die Gesamtleitung für diese gelungene Festjahres-Ouvertüre hatte.

Anklang: Die "Eintracht" ist mit ihrem musikalischen Jubiläumsauftakt ganz toll in das Festjahr 2017 gestartet. Beim Publikum im vollbesetzten Saal des Rodheimer Bürgerhauses fand die Veranstaltung jedenfalls einen sehr großen Anklang.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

Schütt´ die Sorgen in ein Gläschen Wein

Musikalischer Jahresbeginn

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Der Unterhaltungsteil der "Ersten Singstunde" der Eintracht hatte es in sich. Die Veranstaltung, mit der die Rodheimer Sängerinnen und Sänger zusammen mit ihren Partnern und Kindern ins neue Jahr starten, begann mit drei Chorliedern, dirigiert von Vize Bodo Herp. Danach erfreute Hermann Krämer mit seiner markanten Bassbaritonstimme das aufmerksame Publikum mit zwei nostalgischen Liedern des legendären Kölner Sängers Willy Schneider.

Sie nennen sich "TriTrachtTrio" (nicht: Eintracht oder Zwietracht), und die gemeinsame Freude am Singen und Musizieren ist ihre Motivation: Wolf Fitzner (Piano) als Kopf und fleißiger Arrangeur des Trios, Benni Muhle an seiner Rhythmusmaschine und Frank Demmer (Gesang), den man mit Fug und Recht auch als Rodheimer Frankie Sinatra bezeichnen kann. Und beliebte und bekannte Songs dieses berühmten US-amerikanischen Stars versetzten die Zuhörer in Swinglaune. Höhepunkt war eine Coverversion von "New York, New York" mit originellen Rodheimer Texten. Nach der Zugabe " Cafe’ Oriental" sangen beim obligatorischen Schlusslied vom "Hannes von Roarem" alle begeistert mit.

Im Übrigen standen gut essen und trinken, angeregte Gespräche sowie stöbern in den Jahrbüchern mit Szenen aus dem Sängerleben vergangener Jahre, auf dem Programm. Bevor sich die Sängerfrauen und ihre Begleiter, versehen mit bunten Frühlingsblumen, auf den Heimweg machten, appellierte das Vorstandsduo Jutta Müller und Axel Pfadenhauer an die Sängerfamilie, in dem gerade begonnene Jubiläumsjahr mit seinen verschiedenen Events besonders aktiv mit zu helfen. Der musikalische Auftakt ist am 05. Februar, und am 12. Mai gastiert mit VIVA VOCE eine hochkarätige a cappella Band im Rodheimer Bürgerhaus. Die fünf Sänger präsentieren musikalische Unterhaltung der Extraklasse, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart

Fotos: Sebastian Räuber
 

"Eintracht" feiert 175-jähriges Vereinsjubiläum

Musikalische Ouvertüre am 5.Februar 2017

Rosbach-Rodheim v.d. Höhe (hj) – Die Auftaktveranstaltung zum Jubiläum "175 Jahre Chorgesang in Rodheim v.d. Höhe" ist am Sonntag, dem 05. Februar 2017, im Bürgerhaus und beginnt um 14.00 Uhr. Wie die Überschrift bereits andeutet, steht dabei die Musik im Vordergrund, will heißen: Es wird viel gesungen und wenig geredet. Wer mit dabei sein will, ist herzlich willkommen; und die Liebhaber von gepflegter Chormusik kommen voll auf ihre Kosten.

Die Chöre der "Eintracht": Männer, "Voices" und "Goldkehlchen" gestalten das Rahmenprogramm. Ein besonderer musikalischer Leckerbissen ist der Auftritt des Ensembles "LaCappella" aus Burgholzhausen, das bereits zahlreiche Preise bei Chorwettbewerben errungen hat und bei denen auch Rosalie Schüler, unsere Dirigentin des Kinderchores, mitsingt. Die Laudatio wird Dr. Kai Habermehl, der Vorsitzenden der Hessischen Chorjugend, halten.

Zum Ausklang der Jubiläums-Ouvertüre bietet der Bürgerhauswirt Kaffee und Kuchen an.

Der Vorverkauf für den Auftritt von VIVA VOCE, am Freitag, dem 12. Mai 2017 im Rodheimer Bürgerhaus, hat begonnen. VIVA VOCE, die Pop Stars der A Cappella Szene, zeigen mit ECO eine energiegeladene Bühnenshow der Extraklasse. Modern, mitreißend und ganz ohne Instrumente. Diese Sänger sind im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs und geben rund 120 Konzerte pro Jahr. Und im Mai stehen sie in Rodheim auf der Bühne! Eintrittskarten für diesen außergewöhnlichen attraktiven Event können am Ausgang erworben werden.

Ebenso liegen dort die Festschriften und "Jubi-Loops" zum Jubiläum, sowie eine Bestellliste für die besonders gestalteten urigen Fest-Bembel und speziell gravierte Apfelweingläser bereit, ein "Muss" für die Freunde des "Roaremer Äbbelwoi".

Verfasser: Heinz Jahr
GV Eintracht Rodheim v.d. Höhe
Pressewart
 

Presse Chronik
2016, 2015, 2014, 2013, 2012 und 2011

                        

Jubiläumskonzert 2017

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Stand: 12. Dezember 2017 - Copyright © 2017 - Gesangverein Eintracht 1842 e.V. Rodheim v.d.H.